Am 21. Dezember 2012 geht die Welt unter, sagt ein Kalender der Maya, sagt ein Haufen Esoteriker. Da sich Subcomandante Marcos nicht dazu geäußert hat, sollte man aber skeptisch sein.
Außerdem haben den Weltuntergang schon ein paar andere halblustige Kampln prophezeit. Hier eine kleine Auswahl:

Die Prozessordnung dürfte beim Jüngsten Gericht etwas chaotisch sein. Zumindest vermutete das Hans Memling im 15. Jahrhundert.

Zeugen Jehovas, Bibelauswendiglernverein
Die straff autoritär organisierten Jehovah’s Witnesses wissen, dass bloß 144 000 Auserwählte in den Himmel kommen. Bereits 1914, 1925 und 1975 sollte Armageddon (der entscheidende Kampf zwischen Gut und Böse) stattfinden. Über die falschen Voraussagen tröstet sich die Leitung mit den Einnahmen, die sie aus einem Multimediaimperium zieht, für das die Mitglieder hackeln dürfen.

Uriella, schweizerische Spinnerin
Sie prophezeite für 1998 unter anderem die Ermordung eines wichtigen Regierungsoberhaupts, einen Weltbörsencrash mit Weltwirtschaftszusammenbruch, aufgrund von Computerviren sowie den Einmarsch der Russen in Deutschland.
Schließlich sollten die Folgen eines Meteoriteneinschlags ein paar Milliarden Menschen killen. Das wäre dann die „allerletzte Reinigungsetappe“ im Jahr 1999 gewesen, auf die für 2 Milliarden gläubiger Erdenbürger das „Goldene Zeitalter von 1000 Jahren“ anbrechen sollte.
Tja, war wohl knapp daneben.

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