Tag Archive: Satire



Das 18. Quiz im Schluwi wurde von Pezi moderiert, der einen souveränen Einstand feierte. Lange Zeit lagen zwei Teams auf Kurs Richtung Jackpot, scheiterten am Ende jedoch knapp.
1. Generalversammlung 16
2. Wiener Schmäh 15
2. Team Andi 15
4. Green Monsters 14
4. Queenteam 14
4. Inteam 14

Die Generalversammlung setzte sich während der letzen drei Fragen durch.

Kreativpreis
In der Eingangsfrage des 18. Quiz ging es um Phobien. Dementsprechend bestand die Kreativaufgabe darin, die typisch österreichische Phobie herauszufinden und sie in maximal drei Sätzen zu beschreiben.
1. Inteam
Carinthophobie: Die Angst vor der Verkärntnerung, verwandt mit der Naranchophobie, der Angst, orange zu werden.
2. Direkte Ecke
Aridophobie – Angst vor der Trockenheit:
Gibts ka Wossa, gibts kan Wein.
Gibts kan Wein, gibts ka Musi.
Gibts ka Musi, gibts ka Gspusi…
mit da Susi.
3. Team Siegl
Cordobophobie, die:
deren Ursprung im Jahr 1978 liegt, ist die Angst, gegen Deutschland im Fußball zu punkten. Hervorgerufen durch Johann K. liegt die Angst darin begründet, einer Legende und damit des Kommentatoren-, Leidens- und Lebenssinns beraubt zu werden.

Dank satirischer Begabung kam das Inteam zu Süßem.

Heimhörerfrage
Walter K. wusste, dass die Plastik von Honoré Daumier stammt und gewann damit die aktuelle Live- CD von Paco de Lucía.

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Wien zum Lachen


200 Seiten Lektüre aus Wien...

Der Wiener Schmäh ist erstens legendär und zweitens unergründlich. Nun kann man ihn zumindest in geballter Form nachlesen.
Manfred Chobot und Gerald Jatzek haben Texte von H. C. Artmann über Beppo Beyerl, Ignaz Franz Castelli, Heli Deinboek, Christian Futscher, Elfriede Gerstl, Fritz Grünbaum, Eva Laber, Christine Nöstlinger, Andreas Okopenko, Alfred Polgar, Helmut Qualtinger, Karl Kraus, Jura Soyfer und Hugo Wiener bis Helmut Zenker zusammengestellt, die ein Panorama über mehr als 100 Jahre Wiener Satire und Humor bieten.
In den Texten spiegelt sich eine Haltung, die von heiterem Spott bis zur düster melancholischen Totaldesillusion reicht. Die Autorinnen und Autoren demonstrieren eine verkehrte Wiener Welt, sie stellen die Deformation von Mensch und Gesellschaft bloß und üben mitunter beißende Kritik an den Zuständen. Dadurch entsteht ein unverwechselbares Mosaik Wiens und der Eigenart dieser Stadt von der Donaumonarchie bis in unsere Gegenwart.
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Schmäh ohne, aber echt, 224 Seiten, gebunden, zahlreiche Abbildungen, Edition Mokka, Wien 2011, ISBN 978-3-902693-27-3

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