Category: Wien



20130711-133334.jpgAm Anfang stand die Idee, Margaretner SchriftstellerInnen unter einer Leselampe zu vereinen, um sie alle an einem Abend aus ihren Werken lesen zu hören. Eine Versammlung der schreibenden Zunft, wie es sie in Wien so noch nie gegeben hat. Diesen flüchtigen Augenblick hält das Buch in einer beeindruckenden Vielfalt dauerhaft fest.

Mit Beiträgen von Hans Anglberger, El Awadalla, Armin Baumgartner Katrin Bernhardt, Elisabeth Chovanec, Wolfgang Felix Dagmar Fischer, Stefan M. Gergely, Heinz Gstrein Nikolaus Halmer, Mathias Handwerk, Ernst Hinterberger Eva Jancak, Gerald Jatzek, Rudolf Kraus Detlev Kreidl, Friederike Mayröcker, Roswitha Miller Carina Nekolny, Andrea Pesata, Harald Pesata Susanne Praunegger, Werner A. Prochazka Waltraud Ran Haubert, Helga Schwaiger Robert Sommer, Christa Urbanek, László Varvasovszky.

Harald Pesata (Hrsg.): 5er-Edition. Literatur aus Margareten, 290 Seiten, € 22,90, ISBN 978-3-902744-56-2


In Wien findet an diesem Wochenende wieder einmal eine Esoterikmesse statt.

Wer sich freilich ernsthaft für den Umgang mit Geistern interessiert, sollte sich den Besuch sparen und stattdessen unsere garantiert echten Gespensterfotos anschauen:


1. Kultur: Im Dezember findet ja kein Quiz statt. D.h. wir sehen uns nimmer vor dem Weltuntergang. Geprobt wird der zur Zeit im Rabenhoftheater. Dort steht „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer auf dem Programm, ein Stück in der Tradition des Wiener Volkstheaters. Das bringt uns zu der Frage; In welchen Wiener Bezirken befinden sich die folgenden Theater?
a. Rabenhoftheater
b. Kammeroper
c. Scala Wien
d. Theater Akzent

2. Geschichte: So ein Weltuntergang, der kann leicht durch den Ausbruch eines Vulkans ausgelöst werden.
Gemessen wird der mit dem Vulkanexplosivitätsindex oder VEI. Die bislang höchste Stufe 8, bei der mehr als 1000 km3 Material ausgestoßen wird, erreichte der Taupo auf Neuseeland vor rund 22.600 Jahren. Die Stadt Pompeij wurde bei einem Ausbruch der Stufe 5 vernichtet. Von welchem Vulkan?

3.Biologie: Tja Neuseeland, das hat sich sehr früh vom ursprünglichen Kontinent Gondwanaland gelöst. Deshalb entwickelte sich dort eine eigenständige Pflanzen- und Tierwelt. Wenn ihr jett kurz die letzten 80 Millionen Jahre Revue passieren lasst, dann wisst ihr sicher, dass es eine der folgenden Tierarten auf Neuseeland nicht gibt:
a. Ratten
b. Schlangen
c. Spinnen
d. flugunfähige Vögel?

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Am 9. Dezember 2012 wird ein Teil des Wiener Hauptbahnhofs eröffnet. Exakt sind es vier Gleise sowie ein Durchfahrtsgleis. Der Vollbetrieb ist für 2014 geplant. Der erste Zug hält um 4.56 Uhr, eine Garnitur der S80 aus Hirschstetten.

Der 9.12. wurde gewählt, weil an diesem Tag die Fahrpläne in Europa umgestellt werden. Gleichzeitig wird auch der neue Bahnhof Tullnerfeld (s. unten) in Betrieb genommen.

Plan des Wiener Hauptbahnhofs

Großer Plan zum Download per Mausklick. (© ÖBB)

Neue Stationsnamen
Die bisherige Station Wien Südtiroler Platz heißt nun Wien Hauptbahnhof.
Die Station Wien Südbahnhof (S-Bahn) heißt Wien Quartier Belvedere.

Neue öffentliche Verbindungen

  • Die Linie 13A fährt nun die Strecke Wien Hauptbahnhof – Alser Straße, Skodagasse.
  • Die S60 fährt nun Bruck a. d. Leitha – Wien Hauptbahnhof – Wien Hütteldorf, zu den Stoßzeiten wwird sie bis Rekawinkel verlängert.
  • Die S80 fährt die Strecke Hirschstetten – Meidling – Pottendorfer Linie – Wiener Neustadt und vereint damit die bisherige S80 und die bisherige S5/S6.
  • Es gibt eine neue REX Bratislava-Petrzalka – Wien Hauptbahnhof – Deutschkreutz.

Bilder vom Wiener Hauptbahnhof


Das Projekt Hauptbahnhof Wien mit dem neuen Stadtviertel zwischen Wiedner Gürtel, Sonnwendgasse, Gudrunstraße und Arsenalstraße umfasst eine Gesamtfläche ca. 109 ha. Zum Vergleich: Der gesamte 8. Bezirk (Josefstadt) hat 108 ha. Die geschätzten Investitionen liegen bei rund 4 Milliarden Euro.

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Beim zweiten Anlauf hat es ja geklappt. Wer nicht dabei war, erfährt hier die Lösung: Gesucht war die Jugendstiltoilette am Graben in Wien.

Die Stiegenabgänge sind nach Geschlechtern getrennt. Die Gaslaternen sind mit der Entlüftungsanlage verbunden.

The lavatories on Graben are Europe’s oldest underground public convenience. Les toilettes du Graben sont les plus vieilles toilettes publiques souterraines de l'Europe.

The lavatories on Graben are Europe’s oldest underground public convenience.
Les toilettes du Graben sont les plus vieilles toilettes publiques souterraines de l’Europe.

Und wie uns Wikipedia verrät, war die Errichtung ein teures Vergnügen: „Durch die notwendigen Aushubarbeiten war die Errichtung dieser Anstalt wesentlich aufwendiger als der Bau der bisherigen Toilettenanlagen und auch die Einrichtung ging über das Gewohnte hinaus. Die Stadt Wien leistete deshalb zu den rund 72.000 Kronen, die die Errichtung kostete, einen Zuschuss von 32.000 Kronen. Zu den Unterhaltskosten des Pissoirs, dessen Benutzung kostenlos war, steuerte die Gemeinde jährlich 1.800 Kronen bei. Dafür sicherte sie sich nach 25 Jahren das Übernahmerecht.“


In zwei Wochen ist es soweit. Dann hat Wien nach 150 Jahren Diskussion und Planung einen Hauptbahnhof. Zumindest eine teilweisen, denn der Vollbetrieb wird erst 2014 aufgenommen.

Bevor wir in einigen Tagen die Informationen zu den Verkehrsanbindungen und Umstellungen veröffentlichen, zeigen wir hier einige Fotos vom Bau des Bahnhofs (bittschön anklicken):

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