Beim zweiten Anlauf hat es ja geklappt. Wer nicht dabei war, erfährt hier die Lösung: Gesucht war die Jugendstiltoilette am Graben in Wien.

Die Stiegenabgänge sind nach Geschlechtern getrennt. Die Gaslaternen sind mit der Entlüftungsanlage verbunden.

The lavatories on Graben are Europe’s oldest underground public convenience. Les toilettes du Graben sont les plus vieilles toilettes publiques souterraines de l'Europe.

The lavatories on Graben are Europe’s oldest underground public convenience.
Les toilettes du Graben sont les plus vieilles toilettes publiques souterraines de l’Europe.

Und wie uns Wikipedia verrät, war die Errichtung ein teures Vergnügen: „Durch die notwendigen Aushubarbeiten war die Errichtung dieser Anstalt wesentlich aufwendiger als der Bau der bisherigen Toilettenanlagen und auch die Einrichtung ging über das Gewohnte hinaus. Die Stadt Wien leistete deshalb zu den rund 72.000 Kronen, die die Errichtung kostete, einen Zuschuss von 32.000 Kronen. Zu den Unterhaltskosten des Pissoirs, dessen Benutzung kostenlos war, steuerte die Gemeinde jährlich 1.800 Kronen bei. Dafür sicherte sie sich nach 25 Jahren das Übernahmerecht.“

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