Archive for Mai, 2011



Hier kann man wieder die beliebte Heimhörerfrage herunterladen.
Gesucht ist das Wiener Gebäude, das in diesem Bildausschnitt gezeigt wird.
Das ausgefüllte Blatt gibt man beim 5. Schluwiquiz am 26.6.2011 persönlich ab. Aus den richtigen Lösungen wird die Gewinnerin / der Gewinner gezogen. Der Preis besteht wie immer in einem Buch.


Josef Wagner-Höhenberg (1870-1939): Die neuesten Nachrichten im Wirtshaus

Das Wirthshaus, Bierhaus, Gasthaus oder wie man diesen Brennpunkt der Wiener Geselligkeit sonst benennen mag, übt eine magische Anziehungskraft auf die Menge. Es gibt Bierhallen, Bierquellen, Biersalons u. s. w.

Diese Anstalten sind mitunter auf das Grandiöseste eingerichtet. Die Bierhalle nächst der Mariahilferlinie faßt mindestens 1000 Personen. Im Sommer schwärmt die zechlustige Bevölkerung auf dem Lande umher; einer der beliebtesten Ausflüge ist in dieser Hinsicht Liesing, ein Stationsplatz der Wien-Raaber Eisenbahn, allwo sich ein berühmtes Bräuhaus befindet. Besonders an Sonntagen geht es hier lärmend zu.

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Der vierte Wiener Gemeindebezirk wurde 1850 aus mehreren Vorstädten gebildet, darunter der namensgebenden Wieden. Die zentrale Verkehrsverbindung ist die Wiedner Hauptstraße, die bereits im römischen Wien Teil eines Verkehrsweges in den Süden war.

J. Ziegler: Aussicht gegen die Vorstädte Vieden und Vien, Wien 1780; © Österreichische Nationalbibliothek. Das Bild zeigt den Wienfluss und das riesige Freihaus.


Das imposanteste Gebäude des Bezirks war lange Zeit das aus dem 17. Jahrhundert stammende Freihaus, ein riesiger Gebäudekomplex zwischen der Resselgasse und der Schleifmühlgasse. Es wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut und umfasste Ende des 18. Jahrhunderts unter anderem einen schlossartigen Trakt, Wohnungen, Handwerksbetriebe, Stallungen, Märkte und die Rosalienkapelle, die heute auf dem Naschmarkt steht. Im Freihaustheater wurde 1787 Mozarts Zauberflöte uraufgeführt.

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